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Berechnung von Koppelpfetten und Durchlaufträgern |
Das eigenständig lauffähige Modul RX-HOLZ Pfette bemisst Träger für die Grenzzustände der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Brandschutz nach DIN 1052:2008-12 und EN 1995-1-1:2009. Neben der automatischen und präzisen Generierung der Lasten inklusive zugehöriger Kombinationen der jeweiligen Fälle bietet dieses Programm eine Berechnung der notwendigen Verbindungsmittel im Kopplungsbereich.
Leistungsmerkmale
- Bemessung folgender Geometrieformen:
- Einfeldträger mit und ohne Kragarm
- Durchlaufträger mit und ohne Kragarm
- Gerberträger mit und ohne Kragarm
- Automatische Generierung der Wind- und Schneelasten
- Automatische Bildung der notwendigen Kombinationen für Tragfähigkeits-, Gebrauchstauglichkeits- und Brandschutznachweise
- Im EN 1995 stehen aktuell folgende nationalen Anwendungsdokumente zur Verfügung.:
DIN EN 1995-1-1/NA:2009-04
ÖNORM B 1995-1-1:2009-07-01
CSN EN 1995-1-1:2009
EN 1995-1-1 DK NA:2007
UNI EN 1995-1-1:2007-11
NEN EN 1995-1-1:2005/NB:2007-11
NF EN 1995-1-1:2005-11/NA:2007-04
PN EN 1995-1-1:2010-04/NA:2010-09
SFS EN 1995-1-1/NA:2007-11
SS EN 1995-1-1/NA:2009-05
- Optimierungsmöglichkeiten können benutzerdefiniert nach der entsprechenden Norm berücksichtigt werden.:
- Reduzierung der Querkraft bei auflagernahen Einzellasten
- Reduzierung der Querkraft bei Lasteinleitung am oberen Punkt des Querschnitts.
- Momentenumlagerung im Stützbereich
- Reduzierung der Torsionsspannung durch benutzerspezifische Eingabe des Momentes
- Erhöhung der Biegefestigkeiten bei Flachkant- oder Hochkant- Beanspruchungen
- Einfache Geometrieeingabe mit unterstützenden Grafiken
- Umfangreiche Materialbibliothek für beide Normen
- Materialbibliothek kann auf jedes beliebige Material erweitert werden.
- Umfangreiche Bibliothek für ständige Lasten
- Zuordnung des Tragwerks zu Nutzungsklassen und Spezifikation von Nutzlastkategorien
- Ermittlung der Nachweisquotienten, Lagerkräfte und Verformungen
- Kurzinfo über eingehaltene oder nicht erfüllte Nachweise
- Farbige Bezugsskalen in den Ergebnismasken
- Direkter Datenexport zu MS Excel
- Programmsprache Deutsch, Englisch oder Tschechisch
- Prüffähiges Ausdrucksprotokoll mit allen erforderlichen Nachweisen
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Eingabe
Zur Modellierung des Trägers stehen verschiedene Variationsmöglichkeiten zur Auswahl. Durch die Wahl des Dachtyps wird die genaue Lage der Pfette zur Wind- und Schneelastgenerierung beschrieben. Im Trägertyp kann zwischen Durchlaufträger oder Pfette unterschieden werden. Bei der Wahl eines Durchlaufträgers ist es möglich diverse Gelenkbedingungen des Trägers zu definieren. Mit der Einstellung Pfette können die Gelenkbedingungen nicht verändert werden. Es wird bei dieser Einstellung mit dem doppelten Querschnitt im Überkopplungsbereich gerechnet. Zusätzlich steht in der Einstellung Pfetten eine Vielzahl an Verbindungsmitteln zur Verfügung.:
- Nägel (vorgebohrt / nicht vorgebohrt)
- Dübel besonderer Bauart
- Kreuzweise Verschraubung durch das System WT von SFS intec
- benutzerdefinierte Vorgabe durch charackteristische Tragfähigkeit
Als Material kann die gewünschte Holzgüte aus einer Bibliothek ausgewählt werden. Zur Verfügung stehen alle nach DIN 1052:2008-12 oder DIN EN 1995-1-1: 2004 (EC5) festgelegten Materialgüten für Brettschichtholz, Laubholz und Nadelholz. Weiterhin besteht für den Anwender die Möglichkeit, eine Festigkeitsklasse mit benutzerdefinierten Materialkennwerten zu generieren und somit den Umfang der Bibliothek zu erweitern. Für die Eingabe der ständigen Lasten (z. B. Dachaufbau) kann ebenfalls eine überaus umfangreiche, erweiterbare Materialbibliothek genutzt werden.
Als sehr komfortabel erweisen sich die integrierten Generierer zur Erzeugung der diversen Wind- und Schneelastfälle. Über die Informationsknöpfe wird die Wind- oder Schneezonenkarte des entsprechenden Landes dargestellt. Die zugehörige Zone kann dann automatisch mit Doppelklick übernommen werden. Die Lastfälle werden zur Kontrolle grafisch angezeigt. Manuelle Lastvorgaben sind aber ebenfalls möglich.
Entsprechend der generierten Belastung, erzeugt das Programm im Hintergrund automatisch die Kombinationen für Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Brandschutz. Bei der Einstellung DIN wird auch eine vereinfachte Kombination zum Schwingungsnachweis gebildet. Über das Modul RF-Kombi können die generierten Kombinationen betrachtet und ggf. benutzerspezifisch angepasst werden. |
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Bemessung
Beim Nachweis der Querschnittstragfähigkeit werden Zug und Druck in Faserrichtung, Biegung, Biegung und Zug/Druck sowie Schub aus Querkraft mit und ohne Torsion analysiert. Die Nachweise werden auf dem Niveau der Bemessungswerte der Spannungen geführt.
Für den Nachweis knick- und kippgefährdeter Bauteile nach dem Ersatzstabverfahren werden planmäßiger mittiger Druck, Biegung mit und ohne Druckkraft sowie Biegung und Zug berücksichtigt. Es wird die Durchbiegung in den charakteristischen und quasi-ständigen Bemessungssituationen für Innenfelder und Kragträger emittelt.
Separate Bemessungsfälle gestatten eine flexible Analyse für ausgewählte Einwirkungen sowie für die einzelnen Stabilitätsuntersuchungen. Die Art der durchzuführenden Nachweise kann in den Steuerungsparametern definiert werden. |
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Ergebnisse
Nach der erfolgreichen Bemessung werden die geführten Nachweise mit allen erforderlichenZwischenwerten, nach unterschiedlichen Kriterien geordnet, klar strukturiert und übersichtlich aufbereitet ausgegeben. Da auch die Zwischenwerte im Detail ausgewiesen werden, sind alle Nachweise transparent.
Den Ergebnisverlauf an jeder beliebigen x-Stelle des Trägers kann der Anwender sich in einem separaten Fenster anzeigen lassen. Hierbei können dann sowohl die Verformungen als auch die einzelnen Schnittgrößen dargestellt werden. Die Nachweise für den jeweiligen Grenzzustand werden für den Stab und das jeweilige Verbindungsmittel dargestellt. Der Anwender hat somit die Möglichkeit jeden zur Berechnung ermittelten Wert nachzuvollziehen.
Die Nachweise mitsamt Bemessungsdetails und ausgewählte Ergebnisverläufe werden in ein Ausdruckprotokoll integriert, wodurch die nachvollziehbare und anschauliche Dokumentation gewährleistet ist. Es kann durch Grafiken, Erläuterungen, Skizzenscans etc. ergänzt werden. Ebenso kann der Anwender individuell festlegen, welche Daten aus der Berechnung im Ausdruck erscheinen sollen. |
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Maske 1.1 Basisangaben
Maske 1.2 Geometrie
Maske 1.2 Dachgeometrie
Maske 1.3 Querschnitt und Kopplung
Maske 1.4 Belastung
Maske 1.5 Steuerungsparameter
Maske 2.1 Lastfallkombinationen
Maske 2.3 Nachweise Feldweise
Maske 2.8 Lagerkräfte
Maske 2.9 Verformungen
Details
Protokoll