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Presse-Information Mai 2002

RFEM - Das neue universelle 3D FEM Programm 

Der Einsatz von finiten Elementen gehört heute zum Standard bei Berechnungen in der Statik und Dynamik. Die Systeme wurden in den vergangenen Jahren auch für das kleine Ingenieurbüro erschwinglich und anwendbar. Mit FEM zu arbeiten bedeutet bisher aber oft einen sehr großen Zeitaufwand in der Systemeingabe und Auswertung. Mit RFEM wird jetzt ein neues Zeichen in Bezug Anwenderfreundlichkeit und Bedienbarkeit gesetzt.

RFEM ist ein allgemeines 3D-FEM Programm, welches speziell für bautechnische und anlagentechnische Aufgabenstellungen konzipiert wurde. Durch die logisch strukturierte Programmoberfläche sowie durch verständlichen und selbst erklärenden Dialogaufbau lässt sich das Programm intuitiv erlernen. Die Bedienbarkeit setzt neue Maßstäbe, sodass meist ohne großen Einarbeitungsaufwand umfangreiche Berechnungen durchgeführt werden können.

Eingabe der Geometrie im grafischen 3D-Rendering Modus
RFEM arbeitet in einer voll visualisierten Struktur. Bereits bei der Eingabe sind die Flächen und Stäbe in voller Dicke und der Profilkontur erkennbar. Architektonische Gesichtspunkte lassen sich so schon in der Planungsphase berücksichtigen. RFEM ermöglicht weiter ein Arbeiten mit einer transparenten Darstellung der Flächen, da sonst bei der Arbeit im dreidimensionalen Raum werden oft wichtige Details wie Auflager oder Balkenlagen verdeckt werden. Die Dateneingabe selbst erfolgt graphisch oder numerisch in Tabellen. Im graphischen Modus sind viele aus CAD-Anwendungen bekannte Funktionen wie Kopieren, Verschieben, Spiegeln integriert. Kontextsensible Menüs, die bei Betätigung der rechten Maustaste erscheinen, bieten immer die zutreffenden Funktionen im richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle an. Windows-typische Funktionen wie Drag & Drop ermöglichen einen schnellen Systemaufbau fast beliebiger Strukturen. RFEM kann Flächen- und Stabelemente gleichzeitig berechnen. Tragwerke lassen sich so realitätsnäher modellieren. Schalenmodelle können schnell über Rotationsflächen, beliebig berandete ebene und gekrümmte Flächen sowie über automatisch berechnete Verschneidungen dieser Schalen erzeugt werden.

  • ausgefeilte CAD-Eingabe mit vielen nützlichen Manipulationsmöglichkeiten wie Kopieren, Rotieren, Drag&Drop
  • Windows-Standard mit Kontextmenüs bei Klick auf rechte Maustaste
  • optimale Datenübersicht mittels Tree-Navigatoren und Tabellen
  • CAD-Schnittstellen
  • beliebige räumliche Platten, Schalen und Faltwerke
  • Rotationskörper mit beliebiger Berandung
  • Öffnungen und Durchdringungen von 3D-Körpern
  • Punkt- und Linienlager, elastische Bettungen mit Zugausschaltung
  • linear veränderliche und orthotrope Platten
  • Liniengelenke
  • unterschiedliche Materialien in einer Struktur
  • plastische Stabgelenke
  • umfangreiche Querschnittsbibliothek
  • Unterzüge und rippenförmige Aussteifungen
  • starre Kopplungen
  • und vieles mehr...

 

FE-Netzgenerierung
Die Generierung des FE-Netzes erfolgt automatisch. Es wird lediglich eine angestrebte FE-Netzlänge vorgegeben. Zusätzlich können FE-Netzverdichtungen an relevanten Stellen vorgenommen werden. Es entstehen somit Dreiecks- und Vierecksmaschen. In Randbereichen und an Stützen wird das FE-Netz automatisch entsprechend angepasst, sodass Singularitätsprobleme möglichst abgefangen werden können.

 

  • automatische FE-Netzgenerierung mit optionaler Verdichtung
  • Berücksichtigung von Stützenabmessungen
  • Spezielle Randelemente für genauere Ergebnisse in kritischen Randbereichen


Lastfälle, Lastfallgruppen und Lastfallkombinationen
Die Belastungsangaben gliedern sich in drei Hauptpunke - Lastfälle, Lastfallgruppen nach Theorie II. Ordnung und Lastfallkombinationen. Als Lastarten sind möglich:

  • Globale Punktlasten in X, Y und Z-Richtung
  • Stablasten als Einzel-, Linien- und Trapezlast in globale und lokale Richtungen
  • Flächenlasten konstant oder linear veränderlich in globale und lokale Richtungen (u.a. Hydrostatische Lasten)
  • Lasten aus Längenänderung und Vorkrümmungen
  • Freie Punktlasten, Linienlasten (Wandlasten) oder Flächenlasten (Rechtecklast oder Last mit polygonaler Berandung)
  • Temperaturlasten
  • Zwangsverschiebungen und Zwangsverdrehungen


Leistungsfähiger Rechenkern
Eine Berechnung kann nach Theorie I., II. oder III. Ordnung erfolgen. Bei geometrisch nichtlinearer Berechnung werden die Lösungsverfahren nach Timoshenko oder Newton-Raphson verwendet.

In Lastfallkombinationen lassen sich die Ergebnisse weiter überlagern und nach Max/Min Werten analysieren. Dadurch sind beliebig mit Lastfallfaktoren beaufschlagte Ergebnisse zu erreichen. Weitere Leistungsmerkmale sind.

 

  • Lineare und nichtlineare Berechnung nach Theorie I. und II. Ordnung (Timoshenko)
  • Max/Min Überlagerung
  • Seilelemente und Balkenelemente nach Theorie III. Ordnung (Newton-Raphson)
  • nichtlineare Stabelemente wie Zugstab, Druckstab, Federstab...

 

Übersichtliche Ergebnisauswertung
Die RFEM Ergebnisse in Form von Verformungen, Schnittgrößen, Auflagerkräften und Kontaktspannungen lassen sich vielseitig darstellen. Neben den traditionellen Ausgaben in mehrfarbigen Isoflächen und Isolinien wurde in RFEM ein spezielles Tool zur Anzeige verschiedener Schnitte integriert. In diesem Werkzeug lassen sich für beliebige Schnitte mehrere Ergebnisverläufe untereinander abbilden, sowie deren Werte an beliebigen Stellen ablesen. Die Schnittdarstellung ist wahlweise auch im 3D-Modell einblendbar.

  • grafische und numerische Ergebnisausgabe in Isolinien und Isoflächen
  • grafische Schnittdarstellung an der Struktur oder in Diagrammform
  • Filter für Extremwerte und maßgebende Werte

 

Flexibel einsetzbar
RFEM ist nicht nur ein Programm für Stahlbetondecken oder -wände. Die Einsatzmöglichkeiten sind fast unbegrenzt und reichen vom Hochbau, Stahlbau, Holzbau, Brückenbau bis hin zur Detailanalyse von Verbindungen im Stahlbau. Speziell für die Berechnung von verschiedensten Formen von Behältern, Silos und Tunneln bietet RFEM hervorragende Möglichkeiten. RFEM eignet sich weiter für die statische Berechnung von punkt- oder liniengestützten Glasplatten.


Zusatzmodule für Stahlbetonbemessung und Spannungsanalyse
RFEM liefert mit Schnittgrößen und Verformungen die Grundlage für weitere Bemessungen von Tragwerken. Je nach Bedarf können Zusatzmodule für die Bemessung im Stahlbetonbau nach DIN 1045 und EC2 sowie für die Spannungsanalyse von Platten und Schalen integriert werden. Die Anbindung erfolgt nahtlos in der gewohnten Programmumgebung von RFEM. Weitere Module für dynamische Analysen und Stabilitätsberechnungen sind bereits in Entwicklung.

 

  • RF-BETON
    Bemessung von Stäben und Flächen nach
    DIN 1045 alt/neu und EC2
  • RF-STAHL
    Spannungsanalyse für Platten und Schalen


Demoversionen und Testinstallationen
Vieles spricht für RFEM, aber nichts ist überzeugender als der tatsächliche Einsatz bei einer realen statischen Berechnung. Überzeugen Sie sich selbst und fordern Sie eine <link Demo.aspx>kostenlose Demoversion</link> oder eine zeitlich limitierte Testlizenz bei uns an.

Hinweis

Hier finden Sie Veröffentlichung zu RFEM (entnommen aus Stahlbaunachrichten 2002 / 2)

Hier können Sie ausführliches Prospektmaterial und die Demoversionen unserer Produkte anfordern.
Mit Rippen ausgesteiftes Stahlblech unter Flächen- und Einzelbelastung
Mit Rippen ausgesteiftes Stahlblech unter Flächen- und Einzelbelastung
Silo mit Stützen auf elastisch gestützter Betonplatte
Silo mit Stützen auf elastisch gestützter Betonplatte
Spannungen im ringförmigen Lagerbereich eines Stahlmastes
Spannungen im ringförmigen Lagerbereich eines Stahlmastes
Arbeiten mit mehreren Fenstern (hier Spannungen und Rendering)
Arbeiten mit mehreren Fenstern (hier Spannungen und Rendering)
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