 |
|
Tragsicherheitsnachweise nach dem Verfahren Elastisch-Plastisch |
Mit dem RSTAB-Zusatzmodul EL-PL können die plastischen Querschnittsreserven nach dem Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch gemäß DIN 18800 Teil 1 genutzt werden: Die Beanspruchungen dürfen bei Beachtung der Interaktionsbedingungen die Grenzschnittgrößen im vollplastischen Zustand nicht überschreiten.
Neben den Interaktionsbedingungen der DIN 18800 stehen die Nachweisverfahren nach Rubin, Kindmann und Kahlmeyer zur Auswahl. Beim Nachweis werden auch die Verhältnisse grenz (c/t) nach DIN 18800 Teil 1, Tabelle 15 überprüft und die Druckflächenbeiwerte a entsprechend berücksichtigt.
Leistungsmerkmale- Volle Integration in RSTAB mit Übernahme aller relevanten Schnittgrößen
- Interaktionsnachweise gemäß
DIN 18800-1:1990-11: doppelsymmetrische I-Profile mit ein- oder
zweiachsiger Biegung
DIN 4420-1:1990-12: Rohre - Rubin: doppelsymmetrische I- und Kastenprofile mit ein- oder zweiachsiger Biegung
- Rubin: einfachsymmetrische I-Profile mit einfacher Biegung
- Kahlmeyer: einfach- und doppelsymmetrische I- und Kastenprofile mit einachsiger Biegung
- Kindmann: alle I-Profile mit ein- oder zweiachsiger Biegung
- Nachweis für Profilreihen I, T, QR, RR, RO, IS, IU, IA, TS, TO, IV, UI, Rohr, Kasten(A), Kasten(B), Pi(A), Pi(B), KB, 2I(a=0), 2UR(a=0), 2LA(a=0), ICU, ICO, IBU, IBO, SFBo, SFBu, IFBo, IFBu, ICM, KB(L)
- Frei definierbare Streckgrenzen in Abhängigkeit von der Bauteildicke
- Beschränkung der Grenzbiegemomente durch Faktor apl,max
- Querschnittsoptimierung mit Übergabemöglichkeit nach RSTAB
 |
|
|
Eingabe
Alle RSTAB-Daten sind anwendungsgerecht voreingestellt. Die Eingabe beschränkt sich daher darauf, die relevanten Stäbe, Stabsätze und Einwirkungen festzulegen. Die Objekte lassen sich auch grafisch im RSTAB-Modell wählen.
Die voreingestellten Materialien und Querschnitte können jederzeit geändert werden. Hierbei erleichtern die aus RSTAB bekannten Bibliotheken die Anpassung. |
|
|
 |
|
|
Nachweis
Der Nachweis wird nach dem gewählten Verfahren geführt. Falls die spezifischen Voraussetzungen wie Profiltyp oder Beanspruchungsart nicht erfüllt sind, finden automatisch die Interaktionsbeziehungen nach Rubin Anwendung.
Die Grenzbeanspruchung allgemeiner Querschnitte wird ohne Interaktionsbeziehung ermittelt, sofern der Nachweisquotient der übrigen Schnittgößen einen benutzerdefinierten Wert nicht überschreitet. Ebenso lassen sich nicht bemessbare Schnittgrößen vom Nachweis ausklammern, indem ein Schwellenwert definiert wird. |
|
|
 |
|
|
Ergebnisse
Die Ergebnistabellen sind nach Querschnitten, Stäben, Stabsätzen und x-Stellen geordnet. Für jede bemessene Stelle werden Details zur Interaktion angegeben wie z. B. plastische Schnittgrößen, maßgebendes (c/t)-Feld oder Lage der neutralen Achse.
In RSTAB werden die Nachweiswerte am Modell visualisiert, sodass gefährdete Bereiche sofort erkennbar sind. Es stehen alle Tools für eine gezielte grafische Auswertung zur Verfügung, wie z. B. Zoom- und Ausschnittfunktion, Panel und Druckoptionen.
Wird der Nachweis nicht erfüllt, kann der Querschnitt optimiert werden: EL-PL ermittelt das Profil aus der gleichen Reihe, das den Nachweis mit einer möglichst hohen Ausnutzung erfüllt. Optimierte Profile lassen sich zur Neuberechnung der Schnittgrößen nach RSTAB exportieren.
Alle Tabellen können nach MS Excel oder OpenOffice.org Calc übergeben werden. |
|
|
Hinweis
Hier finden Sie die ausführliche Beschreibung des RSTAB-Bemessungsmoduls EL-PL.
Download
Hier finden Sie Demoversionen zum Downloaden.
Demoversion anfordern
Hier können Sie ausführliches Prospektmaterial und die Demoversionen unserer Produkte anfordern.
Auswahl der Stäbe, Stabsätze und Einwirkungen
Materialeigenschaften in Abhängigkeit von Bauteildicke
Optimierungsvorgabe für einen Querschnitt
Nachweise querschnittsweise
mit Detailergebnissen
Nachweise x-stellenweise mit Detailangaben zu (c/t)-Überprüfung
Stückliste der bemessenen Stäbe
Grafische Nachweisausgabe
in RSTAB