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VERBUND-TR 7.xx

Verbundträgerbemessung nach
ENV 1994-1-1:1992 

Das Programm VERBUND-TR ermöglicht die Bemessung von Verbunddurchlaufträgern nach ENV 1992-1-1:1992-10. Das Modul selbst baut auf der Bidirektionalität zwischen RSTAB und den Zusatzmodulen auf. Um VERBUND-TR verwenden zu können, ist aber keine RSTAB-Lizenz notwendig (alleiniger Betrieb ist möglich).
Leistungsmerkmale

  • Einfeld- und Durchlaufträger mit definierbaren Randbedingungen
  • Automatische Ermittlung der effektiven Querschnitte
  • Beliebige Hilfsunterstützung für den Montagezustand
  • Frei definierbare Punkt-, Strecken- und Trapezlasten als Ausbaulasten mit Angabe des Betonalters bei Belastung
  • Berücksichtigung von frei definierbaren Montagelasten sowie von Montage-Wanderlasten
  • Automatische Lastfallkombination
  • Berechnung der Querschnittswerte nach Methode 1 bzw. 2
  • Berechnung der elastischen Schnittgrößen mit RSTAB
  • Schnittgrößenumlagerung
  • Nachweis der Biege- und Querkrafttragfähigkeit mit Interaktion
  • Ermittlung der erforderlichen Verbundmittel und deren Verteilung
  • Nachweis der Längsschubbeanspruchung
  • Ausgabe der maßgebenden Lagerlasten für Bau- und Endzustand einschließlich Montagestützlasten
  • Biegedrillknicknachweis
  • Nachweis der Rissbreitenbeschränkung
  • Nachweis des Schwingungsverhaltens
Eingabe

Sowohl Einfeld- als auch Durchlaufträger mit oder ohne Kragarmen können in der Systemeingabe definiert werden.
Die Vorgabe unterschiedlicher Stützweiten mit definierbaren Randbedingungen (Auflager, Gelenke) ist ebenso möglich, wie beliebige Hilfsunterstützungen und Momentengelenke im Montagezustand.
Als Gesamtquerschnitt lassen sich typische Verbundträger-Querschnitte aus Stahlträgern (I-Profile) mit massiven Betonplatten, Fertigteilplatten, Trapezblechen oder gevoutete Massivdecken erzeugen.
Auch eine beliebige Abstufung der Querschnitte über die Trägerlänge wahlweise - mit Kammerbeton - ist möglich.
Die Eingabe zusätzlicher Querbewehrung bei Trapezblechen, Profilverstärkungen, sowie eckiger oder runder Stegausschnitte wird von erläuternden Bildern unterstützt.
Bei der Lasteingabe werden die Eigengewichte automatisch angesetzt. Eine Berücksichtigung von Ausbau und veränderlichen Lasten mit Angabe des Betonalters bei Belastungsbeginn für das Kriechen ist ebenso möglich, wie die Definition von frei definierbaren Einzel-, Strecken- und Trapezlasten. Eine Lastfallkombination aus den Angaben der einzelnen Lastfälle wird von VERBUND-TR automatisch gebildet.
 
Bemessung

Bei der Schnittgrößenermittlung hat der Anwender die Wahlmöglichkeit zwischen Berechnungsmethoden 1 (ungerissen über gesamte Trägerlänge) und Berechnungsmethoden 2 (Rissbildung über Innenstützen). In beiden Fällen kann eine konstante mitwirkende Breite des Betongurtes über die gesamte Stützweite nach ENV 1994-1-1, 4.2.2.1 (1) und eine Umlagerung der Momente berücksichtigt werden.
Bei der Dübelbemessung ist ausschließlich eine elastische Berechnung der Schnittgrößen über den Berechnungskern von RSTAB möglich. (Keine Lizenz für RSTAB erforderlich!)
Während der Berechnung erfolgt eine vollautomatische Ermittlung der effektiven Querschnittswerte zu den jeweiligen Zeitpunkten unter Berücksichtigung des Kriechens und Schwindens. Die statischen Systeme werden als Stabwerk mit allen Randbedingungen und Lasten in der RSTAB-Oberfläche erzeugt. Somit wird eine zuverlässige Berechnung der Schnittgrößen auch mit den ideellen Querschnittswerten gewährleistet.
 
Ergebnisse

Die Ergebnisse werden Tabellen ausgegeben. Die übersichtliche Struktur der Ergebnisse - sortiert nach den erforderlichen Nachweisen - ermöglicht eine leichte Orientierung und Überprüfung.
Nachweise im Grenzzustand der Tragfähigkeit:
  • Biege- und Quertragfähigkeit mit Interaktion
  • Teilweise Verdübelung duktiler und nicht duktiler Verbindungsmittel
  • Ermittlung der erforderlichen Verbundmittel und deren Verteilung
  • Berechnung der Längsschubbeanspruchung
  • Nachweis der Verdübelung und des Dübelumrisses
  • Ausgabe der maßgebenden Auflagerlasten für den Bau- und Endzustand einschließlich der Montagestützlasten
  • Biegedrillknicknachweis (bei Durchlaufträgern und Kragarmen)
  • Überprüfung der Querschnittsklassen und der plastischen und elastischen Querschnittswerte
Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit:
  • Durchbiegungsnachweis
  • Verformungen und Überhöhungen ermittelt mit den ideellen Querschnittswerten aus Kriechen und Schwinden
  • Schwingungsverhalten (Eigenfrequenzanalyse)
  • Rissbreitenbeschränkung
  • Bestimmung der Auflagerkräfte
Sämtliche Daten werden in einem übersichtlichen Ausdruckprotokoll mit vielen grafischen Gestaltungsmöglichkeiten dokumentiert. Bei Änderungen wird dieses automatisch aktualisiert. Das Programm VERBUND-TR ist ohne RSTAB-Lizenz alleinstehend lauffähig.
 
Maske 2.5 Nachweis Dübelumriss Maske 2.6 Gebrauchstauglichkeit Maske 2.7 Biegedrillknicken Maske 2.8 Zulässige Rissbreiten

Maske 2.5 Nachweis Dübelumriss

Maske 2.6 Gebrauchstauglichkeit

Maske 2.7 Biegedrillknicken

Maske 2.8 Zulässige Rissbreiten

Maske 2.9 Auflagerkräfte Systemgrafik Einzelergebnisse in RSTAB Ergebnisübersicht in RSTAB

Maske 2.9 Auflagerkräfte

Systemgrafik

Einzelergebnisse in RSTAB

Ergebnisübersicht in RSTAB

SCHNELLSUCHE

Hinweis

Hier finden Sie die ausführliche Beschreibung des Programms VERBUND-TR.

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Maske 1.1 Geometrie
Maske 1.1 Geometrie
Maske 1.2 Betonplatte und Bewehrung in Betonplatte
Maske 1.2 Betonplatte und Bewehrung in Betonplatte
Stabstahlbewehrung in der Betonplatte
Stabstahlbewehrung in der Betonplatte
Maske 1.3 Stahlprofil
Maske 1.3 Stahlprofil
Profilverstärkungen
Profilverstärkungen
Stegöffnungen
Stegöffnungen
Maske 1.4 Verbundmittel
Maske 1.4 Verbundmittel
Maske 1.5 Einwirkungen
Maske 1.5 Einwirkungen
Maske 1.6 Berechnungsparameter
Maske 1.6 Berechnungsparameter
Maske 2.1 Querschnittswerte
Maske 2.1 Querschnittswerte
Maske 2.2 Montagezustand
Maske 2.2 Montagezustand
Maske 2.3 Tragsicherheit
Maske 2.3 Tragsicherheit
Maske 2.4 Verdübelung der Betonplatte
Maske 2.4 Verdübelung der Betonplatte