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RF-SOILIN 4.xx

Ermittlung von Bettungskennwerten anhand von Baugrunddaten 

Die Erfassung der Baugrundverhältnisse in Form von elastischen Bettungen hat einen großen Einfluss auf die statische Analyse von Tragwerken. In vielen Fällen wird vereinfachend von einer festen Lagerung ausgegangen oder eine Flächenbettung mit konstanter Steifigkeit für die ganze Bodenplatte (z.B. nach dem Winklerschen Bettungsmodell) angesetzt.
Mit dem Zusatzmodul RF-SOILIN ist es möglich, die Daten eines Baugrundgutachtens direkt in die Statische Berechnung einfließen zu lassen und somit die Interaktion zwischen Bauwerk und Baugrund wesentlich realistischer zu erfassen.
Leistungsmerkmale

  • Vollständige Integration in RFEM
  • Erweiterbare Bibliothek für Bodenkennwerte
  • Berücksichtigung von mehreren Bodenproben (Sondierungen) an verschiedenen Stellen, auch außerhalb des Gebäudes
  • Berücksichtigung des Grundwasserspiegels sowie von Seiteneffekten infolge von Aushub und fester unterster Bodenschicht
  • Berechnung der Bettungskoeffizienten in den Finiten Elementen
  • Ermittlung der Spannungsverläufe in Z-Richtung und der Setzungen in den Rasterpunkten
  • Berechnung der Setzungswerte auf Basis eines frei wählbaren Lastfalls bzw. einer Lastfallgruppe
  • Wirtschaftlichere Bemessung von Bodenplatten und Gebäuden durch die Berücksichtigung des realitätsnahen Baugrundverhaltens
  • Berechnung der Spannungsverläufe in Z-Richtung nach den Gesetzen des elastischen Halbraums
Eingabe

Alle für die Berechnung erforderlichen Daten und Parameter werden in übersichtlichen Eingabemasken festgelegt.
Bei der Berechnung der Bodeninteraktion werden für jedes einzelne Finite Element Federn berechnet. Es wird also in die Strukturdaten eingegriffen. Die Größe der Federn ist abhängig von der Belastung. Das heißt, die Berechnung ist nur für einen eindeutigen Lastzustand möglich. Deswegen kann nur ein Lastfall oder eine Lastfallgruppe ausgewählt werden. Deswegen ist es in RF-SOILIN auch nicht möglich, mehrere Bemessungsfälle anzulegen, so wie aus anderen Modulen gewohnt. Gerade mit Blick auf die DIN 1055-100 ist es meistens notwendig, viele unterschiedliche Lastfallüberlagerungen zu bilden. In RF-SOILIN muss aus den verschiedenen Lastfallüberlagerungen diejenige ausgewählt werden, die für die Berechnung der Bettungskoeffizienten maßgebend ist. Das wird in der Regel eine Kombination mit ständigen und quasiständigen Gebrauchslasten sein.
 
Bemessung

Die Berechnung kann nach drei verschiedenen Normen durchgeführt werden:
  • DIN 4119
  • EC 7
  • CSN 731001
Mit dem Modul RF-SOILIN lassen sich Setzungsberechnungen anhand der Ergebnisse von Probebohrungen im Baugrund durchführen und daraus die entsprechenden Bettungskennwerte in jedem einzelnen Finiten Element berechnen. Als Grundlage wahlweise das Steife- oder das Elastizitätsmodul in Verbindung mit der Querdehnzahl.
Werden bei der Definition der Bettung in RFEM keine horizontalen Federn angegeben und sind keine anderen horizontalen Lager vorhanden, dann ist das System bei der Berechnung instabil. Um diesen Fall auszuschließen ist es möglich, in RF-SOILIN horizontale Federn zu definieren, die dann angesetzt werden.
Die Berechnung der Bettungskoeffizienten erfolgt iterativ. Falls nicht vorher ein Gleichgewicht gefunden wurde, dann wird die Berechnung abgebrochen, wenn die maximale Anzahl der Iterationen erreicht ist. In diesem Fall wird eine Fehlermeldung vonm Programm ausgegeben ausgegeben.
 
Ergebnisse

In der ersten Ergebnismaske werden die Spannungen und Setzungen an der Oberfläche des Erdreichs sowie die Spannungen in den verschiedenen Bodenschichten aufgelistet.
Nach den geometrischen Daten des Rasterpunktes werden hierfür die Sohlspannung sz,0 und die Setzung sz,0 ausgegeben. Diese sind von der eingestellten Norm abhängig.
In einer weiteren Ergebnismaske werden für jedes gebettete Finite Element die berechneten Bettungskoeffizienten ausgegeben. Es wird zunächst versucht, die im RFEM-Dialog Flächenbettung definierten Federn zu übernehmen. Sind diese Null, wird der Wert aus RF-SOILIN eingesetzt.
Nach den horizontalen Federn folgen die von RF-SOILIN berechneten Bettungskoeffizienten C1,z, C2,x und C2,y. Diese drei Bettungskoeffizienten sind das wichtigste Ergebnis des Moduls. Sie gestatten eine realistische Setzungsberechnung. Die Bettungskoeffizienten werden immer konstant für ein Finites Element angesetzt.
Nach erfolgter Berechnung können Sie in die grafische Ergebnisanzeige von RFEM wechseln. Die Ergebnisgrafik kann sowohl direkt ausgedruckt oder in das globale RFEM-Ausdruckprotokoll integriert werden.
 

SCHNELLSUCHE

Hinweis

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Moduls RF-SOILIN:

Download
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Preisliste-Auszug

Nettopreise in €
1. Lizenz
RF-SOILIN 850,00
Zusatzlizenz
RF-SOILIN 382,50
Maske 1.1 Basisangaben
Maske 1.1 Basisangaben
Bibliothek der Bodenarten
Bibliothek der Bodenarten
Maske 1.2 Böden
Maske 1.2 Böden
Bettungsangaben in RFEM
Bettungsangaben in RFEM
Maske 2.1 Spannungen / Setzungen
Maske 2.1 Spannungen / Setzungen
Grafik des Bettungskoeffizienten C1,z
Grafik des Bettungskoeffizienten C1,z
Grafik des Bettungskoeff. C2,x
Grafik des Bettungskoeff. C2,x
Ergebnisgrafik in RFEM
Ergebnisgrafik in RFEM
Definition der Setzungsmulde
Definition der Setzungsmulde