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BGDK 7.xx

Biegedrillknicknachweis nach Ersatzstabverfahren 

BGDK stellt kein eigenständig lauffähiges Programm dar, sondern ist als Zusatzmodul fest in die Benutzeroberfläche des Hauptprogramms RSTAB integriert. Damit werden die strukturspezifischen Eingabedaten sowie die Schnittgrößen dem Nachlaufmodul automatisch zur Verfügung gestellt.
Umgekehrt können die BGDK-Ergebnisse im Arbeitsfenster von RSTAB grafisch ausgewertet und auch in das globale Ausdruckprotokoll eingebunden werden.
BGDK führt den Nachweis der Biegedrillknicksicherheit für Stäbe und Stabzüge, die einer Beanspruchung aus Einfach- und Doppelbiegung mit oder ohne Normalkraft unterliegen. Der Nachweis erfolgt nach dem Ersatzstabverfahren gemäß

 DIN 18800-2:1990-11.

BGDK bietet die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Bemessung, da festigkeitserhöhende Einflüsse wie Drehbettung, Schubfeld, Wölbeinspannung, plastische Querschnittsreserven oder spezifische Lagerungsbedingungen normgerecht erfasst und genutzt werden können. Die Ermittlung des Momentenbeiwerts z und somit des idealen Biegedrillknickmoments MKi kann nach verschiedenen Ansätzen erfolgen.
Leistungsmerkmale

  • Volle Integration in RSTAB mit Übernahme aller relevanten Schnittgrößen
  • Intelligente Voreinstellung biegedrillknickspezifischer Bemessungsparameter
  • Automatische Ermittlung des Schnittgrößenverlaufs und Einordnung nach
    DIN 18800 Teil 2
  • Berücksichtigung von Drehbettung und Schubfeldern mit integrierten Hilfsmitteln zur normgerechten Ermittlung der Drehbettungs- und Schubfeldbeiwerte
  • Integrierte Trapezprofil-Bibliotheken bekannter Hersteller
  • Intelligente Ermittlung des Momentenbeiwerts z und somit des idealen Biegedrillknickmoments Mki
  • Unterschiedliche Lagerungsarten mit Berücksichtigung von Wölbfedern für verschiedene Aussteifungs- und Anschlußsituationen
  • Bemessung von Kragträgern
  • Berechnungsmöglichkeit nach Vogel/Heil
  • Berücksichtigung der gebundenen Drehachse bei Ermittlung von Mki und Nki nach Wittemann
  • Ausgabe der Beanspruchung der Verbindungsmittel aus Drehbettung für Trapezprofile und Pfetten
  • Optimierung der Querschnitte
  • Stückliste der Stäbe und Stabzüge
  • Möglichkeit zum direkten Export aller Ergebnisse nach MS-Excel oder OpenOffice.org Calc
  • Handbuch mit handgerechneten Beispielen
 
Eingabe

Nach erfolgreicher Berechnung der Stuktur in RSTAB wechselt der Anwender in das Zusatzmodul BGDK. Dort wird mindestens ein Bemessungsfall angelegt, in dem die zu bemessenden Stäbe und Stabzüge sowie die für diese Bemessung notwendigen Lastfälle bzw. LF-Kombinationen definiert werden.

Die Stäbe und Stabzüge lassen sich mit den in RSTAB gewohnten grafischen Hilfsmitteln einfach auspicken. Die in RSTAB verwendeten Materialien und Querschnitte sind bereits zur Bemessung voreingestellt. Sie können jedoch beliebig modifiziert und ergänzt werden. Bei der Material- und Querschnittsdefinition stehen umfangreiche Bibliotheken zur Verfügung.

Auch in diesem Modul besteht die Möglichkeit zur automatischen Querschnittsoptimierung.
 
Bemessungsparameter

Die Detailangaben für den Biegedrillknicknachweis werden getrennt für Stäbe und Stabsätze festgelegt. Dabei können folgende Parameter eingestellt werden:

Lagerungsart / Biegedrillknicklast
  • Zur Auswahl stehen Gabellagerung, Gabellagerung-Eingespannt oder Kragträger
  • Sonderlagerungen sind über die Angabe des Einspanngrades bz und Wölbeinspanngrades b0 möglich. Der Wölbeinspanngrad kann speziell in dieser Sektion ebenfalls durch Angabe von Geometrieabmaßen eine elastische Wölblagerung einer Stirnplatte, eines U-Profils, eines Winkels, eines Stützenanschlußes und eines Trägerüberstandes berücksichtigen.
  • Alternativ besteht auch die Möglichkeit der direkten Eingabe der Biegedrillknicklast NKi oder der Knicklänge sKi

Schubfeld
  • Ein Schubfeld kann aus Trapezprofil, Verband oder einer Kombination daraus definiert werden
  • Alternativ kann die Schubfeldsteifigkeit Svorh auch direkt eingegeben werden

Drehbettung
  • Wahl zwischen kontinuierlicher und nichtkontinuierlicher Drehbettung

Lastangriffspunkt
  • Die z-Koordinate des Lastangriffspunktes kann frei in einer detaillierten Querschnittsgrafik ausgewählt werden.
    (Obergurt, Untergurt, Schwerpunkt)
  • Alternativ kann die Angabe auch über Picken oder manuelle Feldeingabe erfolgen.

Trägerart
  • Für Standardprofile stehen Gewalzter Träger, Geschweißter Träger, Wabenträger, ausgeklinkter Träger oder Voutenträger (Steg oder Flansch geschweißt) zur Verfügung
  • Für Sonderprofile besteht die Möglichkeit, direkt den Trägerbeiwert n, den reduzierten Trägerbeiwert n oder den Abminderungsfaktor kM einzugeben
 
Bemessung

In BGDK wird der Nachweis im Regelfall nach dem Ersatzstabverfahren gemäß DIN 18800 Teil 2 geführt. In einem separaten Dialog können jedoch umfangreiche Detaileinstellungen für die Bemessung getroffen werden:

Bemessung nach Vogel/Heil
Optional kann im Programm das Verfahren nach Vogel/Heil angewandt werden um
  • die erforderliche Schubsteifigkeit Serf
  • die Biegedrillknicklast Nki
  • das Biegedrillknickmoment Mki
zu ermitteln.

Dieses Plastisch-Plastisch Berechnungsverfahren ist nur für Gabellagerung mit einfacher Biegung bei gleichzeitiger Lasteinleitung am Obergurt gültig. Weitere Voraussetzungen, die unbedingt einzuhalten sind finden Sie im Handbuch des Programms. Bei nicht zulässigen Bedingungen wie beispielsweise Doppelbiegung gibt BGDK eine entsprechende Fehlermeldung aus. Zusätzlich kann der Abminderungsfaktor kM für die Biegemomente My auf der sicheren Seite liegend zu 1.0 gesetzt werden, falls eine gebundene Drehachse vorliegt.

Nicht bemessenbare Schnittgrößen
Es lassen sich nicht bemessenbare Schnittgrößen vernachlässigen und so vom Nachweis ausklammern, wenn der Quotient von Schnittgröße zu vollplastischer Schnittgröße einen bestimmten Wert unterschreitet. Damit kann beispielsweise ein geringes Moment um die schwache Achse vernachlässigt und so das Verfahren für zweiachsige Biegung umgangen werden.

Darf-Regelung nach DIN 18800 Teil 2, Element (320) und Element (323)

Automatische Ermittlung von z
Soll die Ermittlung des Beiwerts zur Bestimmung des idealen Biegedrillknickmoments MKi automatisch erfolgen, kann hier eine der folgenden Arten ausgewählt werden:
  • Numerisches Lösen des elastischen Potentials
  • Abgleich der Momentenverläufe
  • Australische Norm AS 4100-1990
  • US-Norm AISC LRFD
Beim Abgleich der Momentenverläufe besteht die Möglichkeit, die Bibliothek mit über 600 tabellierten Momentenverläufen zu nutzen.
 
Ergebnisse

Nach der Bemessung werden die Ergebnisse nach Querschnitten, Stäben, Stabsätzen oder x-Stellen geordnet in verschiedenen Masken ausgegeben. Es wird dabei stets mit den tabellarischen Ergebniswerten die zugehörige Querschnittsgrafik angezeigt. In RSTAB werden diese im Strukturmodell durch verschiedene Farben gekennzeichnet. Kritische oder überdimensionierte Bauteile sind so auf einen Blick erkennbar. Die Farb- und Wertezuweisungen sind modifizierbar.

Über die Darstellung der Ergebnisverläufe im Stab oder Stabsatz ist die gezielte Auswertung gewährleistet. Jeder Zwischenwert kann abgegriffen werden.

Die bei der Bemessung ermittelten Massen werden sowohl stab- als auch stabsatzweise in Form von Stücklisten ausgegeben.

Weiter können sämtliche Tabellen problemlos nach MS-EXCEL oder OpenOffice.org Calc sowie in eine CSV Datei exportiert werden. Ein Übergabemenü regelt hier alle notwendigen Exportangaben.
 
Maske 2.4 Nachweise x-stellenweise - Stabsätze Ergebnisverlauf des aktuellen Stabes/Stabsatzes Maske 3.1 Stückliste stabweise Exporteinstellungen zu MS-Excel

Maske 2.4 Nachweise x-stellenweise - Stabsätze

Ergebnisverlauf des aktuellen Stabes/Stabsatzes

Maske 3.1 Stückliste stabweise

Exporteinstellungen zu MS-Excel

SCHNELLSUCHE

Hinweis

Hier finden Sie die ausführliche Beschreibung des Programms BGDK.

Download
Hier finden Sie Demo-Versionen zum Downloaden.

Demoversion anfordern
Hier können Sie ausführliches Prospektmaterial und die Demoversionen unserer Produkte anfordern.

Preisliste-Auszug

Nettopreise in €
1. Lizenz
BGDK 1.000,00
Zusatzlizenz
BGDK 450,00
Maske 1.1 Basisangaben
Maske 1.1 Basisangaben
Maske 1.2 Materialien
Maske 1.2 Materialien
Maske 1.2 Materialbibliothek
Maske 1.2 Materialbibliothek
Maske 1.3 Querschnitte
Maske 1.3 Querschnitte
Einheiten und Dezimalstellen
Einheiten und Dezimalstellen
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Lagerungsart
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Lagerungsart
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Schubfeld
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Schubfeld
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Drehbettung
Maske 1.5 Parameter Stabsätze - Drehbettung
Maske 2.1 Nachweise querschnittsweise
Maske 2.1 Nachweise querschnittsweise
Maske 2.2 Nachweise stabsatzweise
Maske 2.2 Nachweise stabsatzweise